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Familienchronik Bruchwitz & Schmoldt

Vorwort

Vorfahren Bruchwitz

In Schlesien gab es zunächst die Familiennamen "von Brauchicz", und "von Brauchwitz" und von Brauchschütz. Der letztgenannte Name war in einigen Familien noch bis Mitte des 18. Jahrhunderts in Gebrauch. Danach wurde aus dem Namen von Brauchitsch - oder aber wie beim Pommerschen Rat aus Stettin Georg von B. - was eine Ausnahme bildete - der Name "Bruchwitz" angenommen wurde. Die Familien "von Brauchitsch" hatten überwiegend in den Regionen von Liegnitz / Legnica und Lubin (Lüben) in Niederschlesien gelebt. Im früheren Herzogtum Pommern gab es einen Georg von Bruchwitz, der 1517 in Niederschlesien als Sohn der Hedwig, geborene von Dornhein und des Hieronymus von Brauchitsch geboren wurde. Im 17. Jahrhundert bildete sich schließlich ein Bruchwitz-Zweig. Nach dem Jahr sechszehnhundert und fünfzig war Georg von Bruchwitz Pommerscher Rat beim Herzog von Pommern Johann Friedrich. Georg von Bruchwitz wurde in der niederschlesischen Schrift "Schlesische Curiositäten ..." . J. Sinapius, Seite 295 aufgeführt. Dessen Eltern wurden in jener alten niederschlesischen Schrift , Seite 294 - Hieronymus von Brauchitsch und Hedwig geborene von Dornheim - erwähnt. Der Urahn Hieronymus von Brauchitsch (Brauchwitz), der aus dem niederschlesischen Ort Oberau stammte, starb im Jahr 1539. Seine Ehefrau Hedwig starb an einem Freitag nach Pfingsten im Jahr 1558. Sie überlebte ihren Ehemann um fast zwanzig Jahre. Georg hatte noch weitere Schwestern und Brüder. Die hießen Judith (gestorben 1560), Abraham (gestorben 1567), Aßmann (gestorben 12. Februar 1585), Hedwig (gestorben 1. Januar 1582), Margaretha, die verheiratet war mit Friedrich von Skschopp, und der Jüngste der Geschwister Hieronymus, starb am 14. September 1607. Quelle: Schlesische Curiositäten - Die ansehnlichen Geschlechter des schlesischen Adels .Von edlen Rittern und löblichen Voreltern . Band 1 . Autor: Johannes Sinapius, Druck: Fleischerische Druckerei Leipzig, 1720.


Vorfahren Schmoldt

Einen interessanten Fund machte ich bei meiner Recherche in "Quellen und Forschungen zur Geschichte Berlins, Band 1 ". Es handelte sich dabei um "Das älteste Berliner Bürgerbuch, 1453-1700, herausgegeben von Peter Gebhard. Berlin 1927 im Kommissionsverlag Gsellius. Auf der Buchseite Nr. 86 ist für das Jahr 1544 unter anderem auch ein Eintrag zu Michael Schmoldt aus Berlin zu finden, der lautet: "Schmoll, Michel, Zimmermann, Rensdorf (Reußdorf?), 40g, September 24".

Meine Anmerkung hierzu: Bei dem erwähnten Ort Rensdorf, der wohl vor der Berliner Zeit Wohnort von Michael Schmoldt gewesen war, müßte der Ort Rengsdorf im Landkreis Neuwied (Rheinland-Pfalz) gemeint sein. Mit dem Zimmermann Michael Schmoldt wurde die "Berliner Linie der Schmoldts" begründet. Michael Schmoldts Enkel Peter Schmoldt, beziehungsweise dessen Nachfahren, setzten den Familienzweig der Schmoldts - zunächst in Mecklenburg - fort.

Weitere Scmoldts aus Alt-Berlin waren: Auf der Seite 341 des Bürgerbuches (Band 1) ist im Personenregister die Namen Schmol(l), Smol, Schmoel), 455; Burchardt, 573, Erdtman, 657, Martin, 658, Michel, 544, Peter, 612, 643 zu finden. Bei Michel handelt es sich um Michael Schmoldt; Peter Schmoldt war sein Bruder. Er ist auf der Seite 170 unter den Berufsbezeichnungen zu finden. Der Eintrag lautet für das Jahr 1612 auf der Seite 170 bei "Schmol": Schmol, Peter, Nagelschmied. 3 tlr. September 10.



Digitale Version 2000 bis 2020 . Heiner Bruchwitz , 4. Februar 2020


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